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Keine Überraschung gegen Burgdorf 2

Gegen Burgdorf hat Royal 1 die Pflicht erfüllt. Einen Exploit gab es nur im Doppel zu verzeichnen.

Das Spiel war fertig, die beiden Burgdorfer Teamleader indes noch lange nicht. Aus Mangel an Transpiration machten Lukas Spring (B12) und Dominic König (B14) nach gespielten zehn Partien noch ein paar Liegestützen. „Sonst hab ich heute überhaupt kein Sport betrieben“, sagte Dominic trocken. Nun, die beiden brachten ihre Einzel relativ souverän nach Hause. Lukas hatte einzig gegen Jörg etwas Mühe und musste über den fünften Satz. Im Gegensatz zur Vorrunde, als ich den Zwölfer noch bezwang, ging ich dieses Mal deutlich mit 3:0 unter. Gegen Dominic vergab ich zwei Satzbälle zum 2:2 Satzausgleich. Wer weiss, was im fünften noch möglich gewesen wäre. Trotzdem: Ein Sieg wäre sehr überraschend gewesen und hätte nicht dem Spielverlauf entsprochen. Guido konnte gegen beide B-Spieler mithalten, blieb dennoch ein gutes Stück von einem Sieg entfernt.

 

Daniel Huber (C6), der dritte Burgdorfer, machte es uns allen nicht einfach. Glücklicherweise reichte es uns letztendlich dann trotzdem zum Sieg gegen den ehemaligen Ostermundiger. Guido musste allerdings einen 1:2 Satzrückstand aufholen, ich war zwischenzeitlich 0:1 hinten und Jörg stand beim Stand von 0:2 Sätzen gar mit dem Rücken zur Wand.

 

Konstellation entscheidet

Die erfreuliche Meldung stammt aus der Doppel-Runde, in der Jörg mit mir Lukas und Dominic besiegen konnten. Wie schon oft im Doppel hat die Wahl der Anfangskonstellation eine wichtige Rolle gespielt. Die Sätze 1 und 3 gingen an Burgdorf; die Sätze 2 und 4 an Royal. Lukas hatte grosse Mühe mit Jörgs Noppenbällen, was mir jeweils die Möglichkeit gab, meine kompromisslose Vorhand gewinnbringend einzusetzen. Im letzten Satz konnten wir allerdings auch in der für uns ungünstigeren Position brillieren. Es stand bei Seiten- (und Konstellationswechsel) bereits 5:1 für Royal. Erwähnt sei noch Jörgs herrlicher Schlag auf einen hohen und langen und dementsprechend schwierig zu spielenden Seitenschnitt-Topspin von Dominic zur 8:3-Führung.

 

Das wir in der Rückrunde bereits zum dritten Mal 4:6 verloren, ist natürlich ärgerlich. Im Vergleich mit den Spielen gegen Kirchberg und Pieterlen war aber ein weiterer Punkt nicht zum Greifen nahe. Sowieso ist der vorzeitige Klassenerhalt eher von Fremdfaktoren abhängig, als von unserem Spiel. Ob wir den siebten Platz (und somit den sicheren Verbleib in der 2. Liga) halten können, hängt wohl in erster Linie von der Aufstellung von Brügg ab. Sie haben mit Kirchberg/Pieterlen/Grenchen noch das deutlich einfachere Restprogramm als wir mit Solothurn/Hindelbank/Aarberg. Wenn die Seeländer in Topbesetzung antreten, werden sie bis zur Direktbegegnung ein Vorsprung herausgespielt haben, der nicht mehr einzuholen ist. Und ob schliesslich Ostermundigen aus der NLC absteigt und Aarberg den Aufstieg in die NLC schafft liegt auch nicht in unserem Einfluss. Den Formstand zu halten könnte dennoch eine Rolle spielen. Wenn alles schief läuft, müssen wir in einem Direktspiel gegen den 8. der anderen 2. Liga-Gruppe um den Klassenerhalt kämpfen – keine leichte Aufgabe, wird doch die andere Gruppe vor allem auf den unteren Rängen als eher stärker eingeschätzt. Hoffen wir, dass es gar nicht soweit kommt.

 

Die Noten:

Jörg: Note 5. Gegen Spring in den fünften Satz und gegen Daniel mit guter kämpferischer Leistung einen 0:2 Satzrückstand aufgeholt. Im Doppel ein sicherer Rückhalt mit ein paar Glanzbällen.

 

Guido: Note 4-5. Solide gespielt. Pflicht erfüllt, zur Kür hat es nicht ganz gereicht. Formkurve zeigt wieder nach oben. Weiter so!

 

Fäbu I.: Note 4. War nicht mein Tag. Gegen Daniel zwar gewonnen, aber eher schlecht als recht. Gegen die anderen beiden chancenlos. Immerhin im Doppel zum Sieg beigetragen. Trotzdem, vom gutaussehenden Teamleader wird mehr erwartet.

Kommentare: 2 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    gg (Mittwoch, 12 Februar 2014 23:36)

    Fabian, deine Selbstkritik in Ehren, aber ich erwarte von dir eine Steigerung in den nächsten Spielen. Aber es ist immer ein Vergnügen, mit dir und Jörg zusammen zu spielen.

  • #2

    Jörre (Donnerstag, 13 Februar 2014 14:45)

    Fäbu Selbstreflexion ist wohl nicht dis Ding. Du hattest keinen schlechten Tag, nur im letzten Match keine Einstellung. Naja und 2:0 lag ich nie zurück. Aber sonst ist der Bericht einer deiner besseren.Merci