"Wenn Tischtennis einfach wäre,

würde es Fussball heissen!"

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Gratis Wein aber keine Punkte

Ein Spiel zum Vergessen. Aarberg 2 deklassierte Royal 1 richtiggehend. Nach dem Spiel zeigten sich die Gegner aber freundlicher.

Wir leben in einer Klassengesellschaft. Ein Prozent der Schweizer besitzt mehr Vermögen als die restlichen 99. In der Gruppe 2 der 2. Liga des MTTV ist die Situation weniger dramatisch. Doch auch hier herrscht zwischen den fünf Ersten und den fünf Letzten eine ziemliche Kluft. Dies wurde im Spiel gegen Aarberg 2 schnell sichtbar. Nach der ersten Runde stand es bereits 3:0 für Aarberg. Schlimmer noch: Wir vermochten in der ersten Runde keinen einzigen Satz zu gewinnen.

 

Es wurde nicht besser. Nach der zweiten Runde stand es bereits 6:0, nach dem Doppel 7:0. Das Endresultat war schliesslich 9:1 für Aarberg. Auch das Satzverhältnis spricht eine deutliche Sprache: 29:9. Nun, wie konnte das geschehen? Erste und einzige Antwort: Aarberg war einfach besser. Der Sieg war selbst in dieser Höhe verdient. Nur im Doppel waren Guido und ich einem Sieg nahe. Leider war aber die Konstellation gegen Ende des fünften Satzes für uns nicht optimal. Auch gegen Monika Göggel (B13) schaffte ich es in den fünften Satz. Trotzdem fühlte ich mich meilenweit vom Sieg entfernt. Mein Sieg gegen Serge Baumann (C8) im fünften Satz war jedenfalls knapper, als die Niederlage gegen die ehemalige Schweizermeisterin. Und gegen Werner Probst (B11) ging ich sang- und klanglos unter, obwohl mir eigentlich Noppenspieler liegen. Die Bilanz von unseren beiden Materialspielern war noch trauriger. Jörg und Guido vermochten während des ganzen Abends lediglich je einen Satz zu gewinnen. Guido zeigte zumindest im Doppel eine solide Leistung. Dazu hatte Jörg natürlich keine Gelegenheit. An die Details kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern. Ich habe das Spiel angesichts dieser Klatsche verdrängt.

 

Die angenehme Zeit nach dem Spiel in der Beiz ist mir hingegen noch präsent. Es war sicher eine der nettesten Tischrunden in der ersten Saisonhälfte. Und die Sieger zeigten sich grosszügig. Mir wurde ein feines Glas Rotwein spendiert. Trotzdem werde ich alles geben, dass sie sich nach dem Rückrundenspiel nicht mehr so glücklich sind. Selbst wenn sich das schlecht auf die Spendierfreudigkeit auswirken sollte.

 

Die Noten:

Jörg: Klar, die Gegner sind stark. Doch Jörg liegen eigentlich Noppenspieler. Und zumindest Probst und Baumann sollten in Reichweite liegen. Der Gewinn von bloss einem Satz ist deutlich zu wenig. Note 2-3

 

Guido: Zeigte im Doppel eine solide Leistung. Tut sich traditionellerweise schwer mit Materialspielern. Trotzdem muss man auch den Mannschaftsältesten an seinen Resultaten messen. Und die waren ungenügend. Note 3-4

 

Fabian: Darf gegen Probst nicht so untergehen wie geschehen. Gegen Göggel mit glück in den fünften, dort aber mit schlechter taktischer und psychologischer Leistung. Gegen Baumann um ein Haar noch einen 2-Satz-Vorsprung verspielt. Ungenügend! Note 3-4

Kommentare: 2 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    gg (Dienstag, 10 Dezember 2013)

    Keine Noppenspieler, mindestens 1 Punkt, kein Wein nach dem Match - an diesem Abend war alles anders als normal.

  • #2

    Jörre (Dienstag, 10 Dezember 2013 18:56)

    @gg: was meinst du genau mit dem kommentar?