"Wenn Tischtennis einfach wäre,

würde es Fussball heissen!"

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Am Montag war es wieder soweit- es stand ein Tischtennismatch an, das letzte lag schon mehr als als 5 Monate zurück...

Am Montag war es wieder soweit- es stand ein Tischtennismatch an, das letzte lag schon mehr als als 5 Monate zurück...

 

Ich war schlecht vorbereitet wie noch nie , kaum Training ( Ferienabwesenheit,Arbeit, usw.)

Ich traf mich extra eine Stunde vor Spielbeginn mit Fabienne, um mich noch etwas einzuspieln.

Ich war schon den ganzen Tag etwas nervös und versuchte mich zu beruhigen, in dem ich mir sagte : " he das ist ein Spiel- du hast nichts zu verlieren, aber es half nichts- ich hzabe trotzdem was zu verlieren, wenn ich auch nicht weiss, was es ist.

Also möglichst locke bleiben!

Das Einspielen zeigte mir, dass ich noch nicht alles vergessen hatte- Gott sei Dank.

Unsere Gegner aus Lyss, welche Mitaufsteiger aus der 4.Liga  waren,
sind für mich die Hauptgegner, wenn es um einen Nichtabstiegsplatz geht, umso wichtige war ein gutes Auftreten unserer Mannschaft bzw. von mir.

Im ersten Match bekam ich es mit Markus(D5) zu tun... dieser konnte mit seiner Rückhand so wunderbar den Ball lang und flach zurückbringen und hatte so gar keine Mühe mit meinen Aufschlägen, die für mich so wichtig sind.

Das verunsicherte mich total und ich fand im ersten Satz überhaupt kein Konzept und verlor diesen relativ deutlich.-

Im Zweiten Satz fiel die Entscheidung, ich kam nie innerlich zur Ruhe, machte viiele, unnötige Fehler und führte trotzdem 10;5

Sollte es mir tratsächlich gelingen mich selbst am Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen?

Nein- ich verlor die nächsten 7 Punkte in Folge und konnte es nicht glauben, dass ich den Satz noch abgeben musste.

Statt mich hochzuziehen versank ich im Sumpf!!

Dementsprechend lief im dritten Satz nichts mehr und die Halle wurde von meinen Wut- Verzweiflungsausbrüchen geschwängert.- bis zum Ende dieses Matches.

Leider kamen Anand und Fabienne in der ersten Runde auch nicht zu Siegen, sodass wir 0:3 hinten lagen.

Im zweiten Match gegen Heinz(C6) liefe es auch nicht besser, dieser spielte auch sehr stark und ich verlor ebenfalls in 0:3 Sätzen, während die anderen Beiden ihre Matche gewannen.

Den weisesten Entscheid des Abend traf ich, als ich mich entschied, Anand und Fabienne im Doppel spielen zu lassen. Diese gewannen prompt und es stand nur noch 3:4 vor den entscheidenden Einzeln.

Jetzt wusste ich, dass es sich lohnen würde, nochmals alles zu geben im letzten Match gegen Erich( D5 und damit niedriger klassiert als ich)

Dieser war nach dem Doppel so frustiert. dass es total lustlos spielte und ich im ersten Satz deutlich in Führung ging ( 8:2).

Es ist nooch schwer zu beschreiben, wie man es hinbekommt eine solch deutliche Führung herzugeben, aber mir gelang es. Es ist mir klar, dass ich dieses auf Grund meiner unstabilen psychischen Lage auf Grund der ersten 2 Matche begünstigt habe, aber wie ich das in die Praxis umgesetzt habe ist mir nicht mehr abrufbar.

Ich schaffte es also Erich so aufzubauen, dass er natürlich auch die anderen beiden Sätze gewann und ich mich wie ein Regenwürmchen in der Mittagshitze der Wüste fühlt.

Anand verlor sein letztes Spiel gegen Heinz auch, während Fabienne sich gegen Markus durchkämpfte.

Das Spiel war vorbei und Lyss gewann mit 6:4..verdient.

Unser König konnte dieses Spiel nur liegend  Dosenbier trinkend ertragen.

Ich fühlte mich als  Looser des Abends- kein Satz gewonnen. Wie sollte ich mich motivieren am nächsten Abend gegen die stärker eingestuften Gegner aus Grosshöchstätten zu motivieren?

Beim gemütlichen Bierchen nach dem Match hörte ich von meinen sympathischen Gegnern : "du hast dich selber geschlagen, heute abend".Tja auf das wäre ich nie gekommen :-)

Aber, wie sagt unser Ex-Präsident: "morgen ist ein neuer Tag"

Es sollte so sein-aber das ist eine andere Geschichte TD      |

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