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Fotofinish in der Meisterrunde

Die letzten beiden Spiele der Meisterrunde gegen Thun und Kirchberg endeten beide unentschieden. Entscheidend war schliesslich das Spiel gegen Pieterlen.

Vor unserem letzten Spiel gegen Kirchberg präsentierte sich folgende Ausgangslage: Das Ersatz-geschwächte Pieterlen war punktlos abgeschlagen auf dem letzten Rang. Wir gewannen 10:0 gegen die Seeländer, Thun 9:1 und Kirchberg 8:2. Kirchberg-Thun spielten unentschieden - auch das Satzverhältnis war mehr oder weniger ausgegelichen. Unser Spiel gegen Thun weckte Hoffnung auf den Ligameistertitel. Zwar endete es bloss mit 5:5 Unentschieden, wir gewannen aber sieben Sätze mehr als unsere Antipoden. Im letzten Spiel gegen Kirchberg sollte also ein weiteres Unentschieden reichen. Dank dem Vollerfolg gegen Pieterlen hatten wir das bessere Spielverhältnis und selbst wenn nur die Resultate der punktgleichen Teams einbezogen werden, so hatten wir wahrscheinlich das bessere Satzverhältnis als Thun und Kirchberg.

 

Dementsprechend motiviert hiessen wir schliesslich Kirchberg willkommen. Doch die Freude währte nur kurz. Die erste Runde ging mit 2:1 an unsere Gäste. Als unsere Gegner nach der zweiten Runde bereits mit 5:1 in Front lagen, haben wir den Ligameister eigentlich abgeschrieben. Doch dann machte Kirchberg einen entscheidenden Fehler. Im Siegestaumel stellten sie für das Doppel nicht die besten beiden Spieler auf.

 

So konnten Jörg und ich das Doppel relativ deutlich für uns entscheiden. Erwähnenswert sind sicherlich Jörgs Noppenschmätterbälle, bei denen mir zwar immer der Atem stockte, die aber mit einer grossen Erfolgsquote den Weg zum Sieg ebneten.

 

Trotzdem: Uns war durchaus bewusst, dass wir vor der letzten Runde noch immer mit 2:5 hinten lagen. Vor allem die Aufgabe für Jörg war keine Leichte - schliesslich musste er gegen den an diesem Abend noch ungeschlagenen Spieler gewinnen.

 

Kurz: Mit etwas Glück konnten wir die letzte Rund doch tatsächlich für uns entscheiden. Doch reichte das 5:5 auch wirklich für den Ligameister. Kirchberg hatte gegen uns das deutlich bessere Satzverhältnis. Selbst unser Vorsprung aus Thun konnten sie so wettmachen.

 

Der Modus war entscheidend: Zählte das Spiel gegen Pieterlen, waren wir Ligameister. Sollten jedoch wie bei Turnieren nur die Partien der punktgleichen Mannschaften berücksichtigt werden, war Kirchberg dank einem besseren Satzverhältnis erster. Ein nächtliches Telefonat mit TK-Chef Scheuchzer brachte Klarheit. Die Spiele gegen Pieterlen zählten - wir sind Ligameister.

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