"Wenn Tischtennis einfach wäre,

würde es Fussball heissen!"

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Das Eins am Scheideweg

Der Versuch eine Niederlage und deren Folgen zu erklären

Wie der Titel schon erahnen lässt haben wir gestern gegen den TTC Bern verloren. Und ich habe die zweifelhafte Ehre darüber zu schreiben.

 

Gegen den direkten Mitkonkurent um die Spitze ging der Match 4:6 in die Hose. Sie haben ingesamt verdient gewonnen. Aber wie heisst es so schön frei nach irgendwem: "Der Held beweist sich nicht allein im Gewinnen einer Schlacht, sondern auch im Ertragen einer Niederlage."

 

Auf die Einzelheiten dieses unvergesslichen Abends möchte ich nicht näher eingehen. Wem es interessiert dem sei das Studium der Zentralregistratur wärmstens empfohlen. Nur soviel: Guido hat seine beste Saisonleistung gezeigt und zwei Punkte geholt. Der Altmeister ist wieder da. Bravo !

 

Die einzige Chance dem Abend noch eine Wende zu geben, haben Fäbu und ich im Doppel verkackt. Da stand es noch 3:3 und wenn wir das Spiel gewonnen hätten, wäre 4:3 zu unseren Gunsten gewesen. Das hätten wir uns nicht mehr nehmen lassen, denke ich. Aber wir haben 12:10 im fünften Satz verloren. Überhaupt Fäbu und ich zeigten eher schwache Vorstellungen.

 

An was hat es gelegen?

Der Druck motivierte den Gegener, uns lähmte er eher.

Haben wir uns zu sicher gefühlt?

Taktisches Geschick war auf der Seite vom Gegener, nicht von uns.

Fäbu und ich hatten kein Selbstvertrauen und die von Selbstsicherheit von Regenwürmern (PS: mir fällt keine gescheide Metapher ein.

Vielleicht sollten wir uns mehr gegenseitig unterstützen, jeder zerfloss für sich in Selbstmitleid.

Meine Hosen waren zu eng! Wer vermisst eine Adidas Turnhose Grösse S?

 

Was nun?

Der Aufsteig wird sehr sehr schwierig. Wir hatten es in der eigenen Hand und sind nun darauf angewiesen das die Gegner Punkte lassen. Wir müssen jetzt nur noch auf uns schauen und einfach frei spielen ohne das Ergebnis im Hinterkopf. Und ganz wichtig wieder mit ganz viel Freude spielen.

 

Mögliche Strategien:

Wir gehen in ein Survivalcamp zewcks Teamspirit oder so. Wir engagieren einen Exorzist. Heinz choacht uns. Ganz viel trainieren. Mehr trinken und lockerer werden. Wieder während dem Spiel rauchen.Sex vorm Spiel. Wir gehen zu einen Lachseminar oder  lassen wir uns zum Zenmeister ausbilden. Und ein Beispiel nehmen an Royal 3: Heinz und seine Männer feiern sich auch in der Niederlage und haben viel Spass.

Und ganz exitenziel: wir brauchen einen Soundtrack für den Aufstiegt, jedes grosses Projekt hat einen.    Naja Groupies würden auch helfen.

 

Was spricht für uns?

Der Altmeister ist wieder im Geschäft.

In der Tabelle ist alles möglich.

Der Fäbu ist zuhause ungeschlagen.

Wenn jemand austeigt haben wir die beste Bank der Liga.

Bei mir kann es nur noch aufwärts gehen.

Uns hat man nun nicht mehr so auf der Rechung, wir sind wieder Underdog.

Eigentlich sind wir schon ne geile Mannschaft.

Wir sind die coolsten und smartesten.

 

So das reicht jetzt an Thesen, Hopp Royal.

 

                                                  Jörg   

 


Kommentare: 2 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    gg (Montag, 19 November 2012 11:57)

    Der beste Spielbericht bisher. Besonders deine kreativen Vorschläge haben mir sehr gut gefallen und die müssen wir unbedingt 1:1 umsetzen.
    Der kleine Ausrutscher wird uns nicht daran hindern ganz vorne mitzuspielen.
    Wir sind noch voll dabei...

  • #2

    Fäbu I. (Montag, 19 November 2012 12:37)

    Ein ganz toller Spielbericht, Jörg. Netterweise hast Du nicht auf meine blamable Doppelleistung aufmerksam gemacht. Es meditiert: Fabian